1) Kurzbeschreibung des Freibergers

2) Freizeitprüfungen und Bauernpferderennen

3) Feldtest und Punktierungssysthem

Sonntagsausflug

 

 

   

1.) Kurzbeschreibung des Freibergers

Der Freiberger ist ein ruhiges, vielseitig einsetzbares Freizeitpferd. Er hat von Natur aus einen sicheren Tritt und einen sehr guten, ausgeglichenen Charakter. So ist er das ideale Pferd für Reiter die Ausritte über Stock und Stein lieben, er kann Western oder englisch geritten werden, arbeitet willig in Freiheitsdressur mit und spannt sich ohne Mühe vor schwere Lasten oder elegante Hochzeitskutschen.In den letzten Jahren wurde der Freiberger mit dem Schweizer Halbblut gekreuzt, was sein Modell leichter und eleganter gemacht hat. Mit seinen schwungvollen Gängen zeichnet er sich auch in Dressur aus und seit einiger Zeit werden auch Springprüfungen für diese Rasse durchgeführt.. Der Freiberger wird des weiteren in der Hippotherapie sehr geschätzt.
Den Ursprung des Freibergers finden wir auf den Höhen des Juras, den "Freibergen". Er stammt von nordmannischen Vorfahren ab, gekreuzt mit französischen, englischen, belgischen und sogar arabischen Pferden.

   

 

 

2.) Freizeitprüfungen

Seit einigen Jahren messen sich die Freiberger aus der ganzen Schweiz in verschiedenen Freizeitprüfungen. Im September treffen sich die besten zum grossen Finale in Avenches. Auf dem Programm stehen Rücke- und Zugprüfungen, Fahren, Springen, Dressur, Westernreiten und Gymkana.

Anspannen im Haras National, Avenches

Ereignisse der besonderen Art sind des weiteren die verschiedenen Bauernpferderennen, die das ganze Jahr hindurch im Lande verteilt veranstaltet werden. Im Kanton Freiburg sind dies im September die Rennen in Estavannens und im Januar auf Schnee in Plaffeien.

 

Bauernpferderennen Sommer 2001

Plaffeien, 2002: Winterrennen

Hindernis der Rückeprüfung

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3) Feldtest und Punktierungssysthem    

   

3.1) Ziele des Feldtestes

Mit 3 Jahren werden die Freibergerpferde im Feldtest einer linearen Beurteilung (Gesundheit, Typ, Körperbau, Gänge) unterzogen und bezüglich Fahr- und Reiteignung sowie Verhalten-Charakter geprüft. Die Resultate dienen der Selektion der Zuchtstuten, der Klassierung deren Mütter und Väter, sowie zur Förderung und Vermarktung von Jungpferden.

3.2) Bewertung, Punktierung

Die einzelnen Merkmale werden mit einer Note gemäss folgender Skala beurteilt:
9 = ausgezeichnet / 8 = sehr gut / 7 = gut / 6 = ziemlich gut / 5 = genügend /
4 = ungenügend / 3 = schlecht / 2 = sehr schlecht / 1 = nicht ausgeführt

3.3) Fahrtest

Jedes Pferd absolviert auf einem Viereck ein vorgegebenes Dressurprogramm. Beurteilt werden:
- Verhalten während dem Anspannen
- Anfahren
- allgemeines Verhalten beim Fahren
- Lenkbarkeit, Gehorsam, Willigkeit
- Annahme der Hilfen, Durchlässigkeit
- Schritt und Trab

3.4) Reittest

Die Pferde werden in einem Viereck in Gruppen von 2 bis 4 Teilnehmern bewertet:
- Verhalten beim Auf- und Absitzen
- Reiteignung (Rittigkeit, Verhalten) ohne Berücksichtigung des Ausbildungsstandes
- Grundgangarten Schritt, Trab, Galopp

3.5) Verhaltenstest

Der Verhaltenstest wird in alle drei Teilprüfungen integriert. Beispiele:
Lineare Beurteilung: z.B. Berühren der Ohren, Anheben der vier Beine und Hammerschlag auf die Hufe
Reiten: z.B an grossem Ball oder aufgespanntem Schirm möglichst nahe vorbei reiten
Fahren: z.B. über eine blaue Plastikblache oder unter im Wind wehenden Plastikstreifen durchfahren

3.6) Auswertung der Resultate

Der Felttest gilt als bestanden wenn in Fahren und Reiten je ein Notendurchschnitt von mindestens 5 und keine
Teilnote unter 3 erreicht wurde. Die Stuten werden nach Feldtestresultaten und späteren Sport- und Zuchtleistungen
in 4 Kategorien eingeteilt. Die oberste Kategorie ist Studbook A, gefolgt von Studbook B, Studbook C und der Kategorie Register.
Des weiteren existiert eine Kategoire Basis für Stuten aus der Sektion Reinzucht, welche nicht mehr als 2% Fremdblutanteil haben.

   

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